Als Interim CFO auf LinkedIn sichtbar: trotz Algorithmus-Wechsel
Als LinkedIn seinen Algorithmus umstellte, brachen bei vielen die Impressionen ein: Reichweite, die über Nacht wegfiel. Dirk Lapaz wollte sich davon unabhängig machen: Statt Vanity-Metrics ging es ihm um echte Resonanz: Gespräche, Vertrauen und Sichtbarkeit als Interim CFO, die zu Mandaten führt. Genau dafür habe ich sein LinkedIn-Personal-Branding neu aufgestellt.
Das Profil geschärft.
Bevor neuer Content Sinn ergibt, muss das Profil sitzen. Es ist die Landeseite für jeden, den ein guter Beitrag neugierig macht. Dirk hatte sich bis dahin fast ausschließlich als Interim CFO vermarktet. Seine Arbeit als Unternehmenscoach kam im Profil kaum vor, obwohl sie ein Kernstück seines Angebots ist. Wir haben sein LinkedIn-Profil strategisch geschärft: einen Slogan, der beide Seiten in einem Satz greifbar macht, eine Info-Sektion, die den CFO und den Coach verbindet, und einen roten Faden, der vom ersten Blick bis zum „Vernetzen"-Klick trägt.
Der Effekt kam sofort: Schon zwei Tage nach dem Relaunch meldete sich der erste Interessent. Genau über den Coaching-Teil, der vorher niemandem aufgefallen war.
„Ich wusste gar nicht, dass du das auch machst."Erste Anfrage · zwei Tage nach dem Profil-Relaunch
Ein Content-Mix mit Gesicht.
Reine Fachbeiträge bauen Reputation auf, aber keine Nähe. Deshalb haben wir einen Content-Mix entwickelt, der Expertise, Haltung und Persönlichkeit in Balance hält: Fachimpulse zu Finanzen und Transformation, persönliche Einordnungen und Formate, die Dirk als Mensch zeigen. Aus dem Fotoshooting und kurzen Reels entstand das visuelle Material, das diesem Mix ein Gesicht gibt.
Dirks Stimme, konsistent verschriftlicht.
Gute Reichweite entsteht nicht durch mehr Posts, sondern durch besseres Schreiben. Wir haben einen Copywriting-Workflow aufgesetzt, der Dirks Stimme einfängt: ruhig, klar, ohne Berater-Floskeln. Und der sie effizient und konsistent in Beiträge übersetzt. Hooks, die zum Weiterlesen ziehen, ein Aufbau, der trägt, und ein Ton, der nach Dirk klingt und nicht nach Agentur.
Eigener Traffic statt Algorithmus-Glück.
Der Feed-Algorithmus entscheidet, wer einen Post sieht. Darauf hat niemand Einfluss. Ein LinkedIn-Newsletter dreht das um: Jede Ausgabe löst eine Push-Benachrichtigung an alle Abonnent:innen aus. Das ist „Own Traffic": ein direkter Kanal, der Interessenten konstant warm hält, unabhängig davon, was der Feed gerade ausspielt. So wird aus flüchtiger Reichweite eine feste, loyale Leserschaft, die man jederzeit erreicht.
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Das Ergebnis.
Zeitraum 20. März – 9. Juni 2026 (LinkedIn-Analytics): 23.760 Impressionen, 721 Engagements, Ø-Rate 3,03 %. Während die Impressionen durch den Algorithmus-Wechsel um 49 % zurückgingen, stieg die Engagement-Rate um 38 %. In den Spitzenwochen auf mehr als das Doppelte des Ausgangsniveaus.
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